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Normalerweise wird man den Decoder immer DCC-mäßig im CV-byteweise-Betrieb programmieren, wenn man über eine Intellibox verfügt.
Adresse: Bis Adresse 80 wird die Adresse einfach in CV 1 geschrieben. Darüber hinaus im Motorola-Betrieb nicht möglich! Für DCC lassen sich lange Adressen (>127) über das
Menu der Intellibox programmieren.
Analogbetrieb : Wird der 76900 auch auf Analogbahn gefahren, lassen sich die dann eingeschalteten Funktionen vorwählen durch CV 13. A1 an = 1 , A4 an = 4, beide an = 5
Konfiguration : Bit 5 gibt mit dem Wert 32 an, das lange Adressen (aus CV 17 & 18) verwendet werden, 0 steht für kurze Adressen (aus CV 1)
Mapping : Besteht aus zwei CVs. Ausgang 1 wird z.B. auf F5 gesetzt, indemCV35 auf 128 gesetzt wird und CV 36 auf 5. Sollen zwei Ausgänge zum Beispiel Schlusslicht
oder weisses Fahrlicht eines Steuerwagens richtungsabhängig schalten, so werden 2 Ausgänge (z.B. A2 und A3) jeweils auf F0 gesetzt. A2 kann dann im CV52 für Vorwärtsfahrt definiert werden und A4 im CV 53 für Rück-
wärtsfahrt.
Dimmen: jeweils 2 Ausgänge können gemeinsam gedimmt werden. Das sind jeweils A1/A3 und A2/A4. In der werkseinstellung sind beide Gruppen gedimmt !
Zeitliche Begrenzung : im CV 54 kann festgelegt werden, welcher Ausgang nur zeitlich begrenzt eingeschaltet wird. CV 55 legt dazu die Zeit fest (in Halbsekunden). Dieser Ausgang kann also auch für Krois oder Roco- Kupplungen genutzt werden.
Blinken: Im CV 56 kann festgelegt werden. ob der Ausgang blinken soll und in CV 57 gibt man an , wie schnell der Blinkvorgang abläuft.
Reset : Zu guter Letzt kann mit dem CV 59 ein Reset des Decoders auf die Werkseinstellungen vorgenommen werden. (dazu muss 1 einprogrammiert werden) .
Alles in Allem ein prima Decoder. Dass die Motorola-Adressen über 80 nicht nutzbar sind, trübt den guten Eindruck allerdings kollossal.
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